HITCHER RETURNS
(HITCHER 2: I‘VE BEEN WAITING, USA, 2002, Regie: Louis Morneau)
Willkommen in der Welt der überflüssigen Fortsetzungen!
Jim Halsey, der vor 15 Jahren einem Psychopathen von der Klinge springen konnte, ist heute Polizist. Nachdem er jemanden im Dienst erschossen hat, verändert sich sein Leben. Die Dienststelle setzt ihn vor die Tür. Als er mit seiner Freundin nach Texas reisen will, um mit Captain Esteridge über das Problem zu sprechen, steht ein Mann am Straßenrand…
Regisseur Louis Morneau (CARNOSAURUS 2, 1995), der diesen Road-Thriller-Quatsch verzapft hat, gelingt zwar teilweise eine nette Atmosphäre zu erzeugen, um den Film nicht ganz so billig erscheinen zu lassen, aber er scheitert sonst auf ganzer Linie.
C. Thomas Howell, der auch im 86er-Erstling Jim Halsey verkörpert hat, ist auch an Bord, bis zur Mitte jedenfalls. An seiner Seite ist Kari Wuhrer (ANACONDA, 1997) und als Anhalter: Gary Buseys Sohnemann Jake Busey, der zumindest das Gebiss von Papa übernommen hat.
Baut der Film anfänglich noch etwas Spannung auf, wird diese spätestens ab der Mitte in die Tonne getreten. Das liegt nicht nur an Wuhrer und Busey, die beide nerven, sondern auch an den wenig beeindruckenden Action-Szenen, die der Film gegen Ende reichlich zu bieten hat.
HITCHER RETURNS ist langweilig, charakterlos und als Fortsetzung völlig überflüssig. Verschenkte Zeit.
(Bjoern Candidus)









